Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Bekämpfung der Spätblühenden Traubenkirsche

Als eine der ersten Maßnahmen wurde im Sommer 2012 mit der Bekämpfung der Spätblühenden Traubenkirsche (Prunus serotina) begonnen. Diese Maßnahme dient in erster Linie der Erhaltung der bodenständigen Baumarten, da diese wuchskräftige Problemart unsere heimischen Arten verdrängt, und des Offenlandes.

Um die Traubenkirsche gezielt aus den Projektflächen zu entfernen, wurde eine Bestandsanalyse dieser Art durchgeführt. Der „Status quo“ gibt uns Auskunft darüber wo und wie stark die Traubenkirsche bereits in den Projektflächen eingewandert ist und wo akuter Handlungsbedarf besteht

Da die mechanische Bekämpfung dieser Art sehr zeitaufwendig ist und hier vor allem Muskelkraft gefragt ist, wurde mithilfe der ijgd (Internationale Jugendgemeinschaftsdienste) ein Workcamp organisiert. 18 Jugendliche aus 10 Ländern kamen für drei Wochen nach Wesel um die Traubenkirsche unter fachlicher Anleitung mit Kultursichel und Spaten zu beseitigen. Dabei wurden auch vor Jungbäumen mit einer Höhe von bis zu 4 m nicht Halt gemacht. In den drei Wochen konnten die Jugendlichen die Spätblühende Traubenkirsche bereits auf knapp 10 ha aus Eichenwäldern, Mooren und Heiden erfolgreich zurückdrängen.

Das nächste Workcamp findet im Sommer 2013 statt.

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