Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Anlage von zwei nährstoffarmen Gewässern

Einige der Heidemoore und -Weiher im Diersfordter Wald wurden ab den 16. Jahrhundert durch Entwässerung und den Abbau von Torf zerstört. Zurück blieben verschlammte Entwässerungsgräben und Senken. An zwei davon wurden nun neue lebensraumtypische, nährstoffarme Gewässer angelegt.

Ähnlich wie bei der Entschlammung des Schwarzen Wassers erfolgten die Arbeiten mit Hilfe eines Baggers und wurden von RVR Ruhr Grün und Biologischer Station begleitet. Anfallender Aushub wurde abgefahren und u.a in einer nahe gelegenen Kompostieranlage verwertet. Auch die Bäume in der unmittelbaren Umgebung wurden gefällt. Auf diese Weise wird eine zu starke Beschattung verhindert und der Nährstoffeintrag durch Falllaub minimiert.

Nun wird gespannt die zukünftige Entwicklung der kleinen Heidegewässer abgewartet. Moorfrosch und Heidelibellen werden bereits in den ersten Jahren erwartet und auch Sonnentau, Wollgras und Moorbärlapp gehören zu den Arten, die durch die Maßnahme gefördert werden sollen.

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