Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Zauneidechse

Ein kräftiger Körperbau mit gedrungenem Kopf, ein breiter brauner Rückenstreifen und schwarze, weißkernige Augenflecken kennzeichnen die mit bis zu 24 cm Körperlänge größte Eidechsenart am Niederrhein. Kopf und Flanken der Männchen sind zudem zur Paarungszeit im Frühjahr leuchtend grün gefärbt.

Nach der Paarung graben die Weibchen kleine Löcher in sandige Böden und legen dort ihre Eier ab. Erst nach mehreren Wochen bis Monaten schlüpfen die Jungen. Die Entwicklungszeit der Eier ist stark von der Umgebungstemperatur abhängig. Den Jungtieren fehlt noch das typische Rückenband. Ihre Färbung ist bräunlich mit auffälligen Augenflecken.

Die Heiden und Magerrasen im Projektgebiet sind für die Zauneidechse ein idealer Lebensraum. Sie ist deshalb nicht selten zu finden. An anderen Stellen ist die Art dagegen selten geworden, weshalb sie als stark gefährdet gilt. Der Erhaltungszustand vieler lokaler Populationen zeigt einen negativen Entwicklungstrend. Diesem soll mit gezielten Maßnahmen im Rahmen dieses Projektes entgegengewirkt werden.

Ausführliche Informationen zur Zauneidechse finden Sie hier.

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