Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Moorfrosch

Der Moorfrosch ist mit 4 – 6 cm der kleinste von 3 in Deutschland lebenden „Braunfröschen“. Vom ähnlichen Grasfrosch ist er durch sein spitzes Maul und seine hochgewölbten Fersenhöcker zu unterscheiden. Das auffälligste Erkennungsmerkmal ist aber die blaue Körperfärbung der Männchen zur Paarungszeit.

Man muss allerdings etwas Glück haben, um genau die wenigen Tage im Jahr zu erwischen, in denen die Männchen an sonnigen Frühlingstagen in flachen, sonnenexponierten Gewässern mit ihren blubbernden Paarungsrufen um die Gunst der Weibchen werben.

Laich und Kaulquappen sind in der Lage, sich auch noch in schwach bis mäßig sauren Gewässern zu entwickeln. Dies verschafft ihnen in Mooren und Feuchtheiden einen Vorteil gegenüber dem größeren Grasfrosch. Solche Lebensräume sind extrem selten geworden. In NRW ist die Art deshalb vom Austerben bedroht. Eine der letzten Populationen befindet sich in den Heidemooren im Diersfordter Wald.

Ausführliche Informationen zum Moorfrosch finden Sie hier.

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