Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Große Moosjungfer

Die Große Moosjungfer ist in fast ganz Europa verbreitet. Die Populationen dieser Großlibelle sind jedoch meist klein, wodurch man die Tiere nur selten zu Gesicht bekommt. Hat man aber das Glück die Große Moosjungfer an einem Gewässer beobachten zu können, dann wird man diese auffällige Libelle nicht so schnell wieder vergessen.

Die Männchen tragen rostbraune Flecken auf dem sonst vorwiegend schwarzen Körper und nur der hinterste Flecken dieser Reihe ist leuchtend zitronengelb. Dieser „Scheinwerfer“ unterscheidet die Große Moosjungfer von den sonst ähnlichen Arten Kleine und Nordische Moosjungfer, da ihnen dieser charakteristische Flecken gänzlich fehlt. Die weiblichen Tiere besitzen ohne Ausnahme gelbe Hinterleibs-Flecken.

Die Hauptflugzeit der Großen Moosjungfer ist Anfang Mai bis Ende Juli. In diesem Zeitraum erfolgt die Paarung und kurz darauf die Ablage der Eier ins Gewässer. Als Fortpflanzungsgewässer werden Stillgewässer gewählt, die weder zu sauer noch zu nährstoffreich sind. Gewässer die zu dicht bewachsen sind oder aber einen zu geringen Pflanzenbestand aufweisen werden ebenfalls gemieden. Die Entwicklung von der Larve bis zur flugfähigen Libelle dauert 2 bis 3 Jahre, die die räuberisch lebenden Larven im Wasser verbringen.

Durch zunehmende Verluste und die Verschlechterung von geeigneten Lebensräumen, dies sind insbesondere Moorgewässer, gilt diese Art in NRW als „Vom Aussterben bedroht“.

Ausführliche Informationen zur Großen Moosjungfer finden Sie hier.

 

 

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