Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Kaninchenberge

Südlich der Lippe und nördlich der Stadt Voerde liegt ein weiterer Dünenzug der Lippe: Die etwa 104 ha großen Kaninchenberge sind der Überrest eines größeren Heidegebietes, welches in früheren Jahrhunderten nur durch die Lippe von den Drevenacker Dünen getrennt wurde.

Trotz der mittlerweile isolierten Lage birgt das Gebiet immer noch die größten zusammenhängenden Trocken- und Sandheiden am Unteren Niederrhein. Darüber hinaus kommen großflächige, lückige Silikatmagerrasen mit Silbergras vor. Heiden und Magerrasen sind Lebensraum für Heidelerche, Zauneidechse und Schlingnatter; die selten gewordene Feldgrille ist zahlreich vertreten. Bodensauren Eichenwald findet man auf etwa ¼ der Fläche. Die übrigen Wälder habe ein hohes Entwicklungspotential.

Ungelenkte Freizeitnutzung und die einwandernde Spät blühende Traubenkirsche führen zu einem hohen Handlungsbedarf in diesem Gebiet. Vorgesehen ist u. a. ein neues Wegekonzept mit informativem Rundweg, auf dem das Gebiet dann vom Süden aus erlaufen werden kann.

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Weitere Informationen zu den Kaninchenberge finden Sie im Natura 2000-Dokument und in der Beschreibung zum gleichnamigen Naturschutzgebiet.

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