Bodensaure Eichenwälder
mit Mooren und Heiden

Diersfordter Wald / Schnepfenberg

Mit rund 580 ha ist dieses Gebiet das größte von drei aneinander angrenzenden Natura 2000-Gebieten. Etwa 400 Hektar werden von alten bodensauren Eichenwäldern auf Sandebenen eingenommen. Charakteristisch sind 120 bis 150 jährige Eichen, die in weiten Abständen zueinander stehen und ihren Ursprung in der historischen Niederwaldwirtschaft haben.

Eingestreut in die Eichenwälder sind mächtige alte Rotbuchen. Diese „Mutterbuchen“ überragen die Eichen und sind ein Zeugnis der früheren Nutzung als Waldweide. Weiterhin prägen lichte Kiefernwälder das Landschaftsbild, deren Entstehung dem Bedarf an Grubenholz aus historischen Zeiten zu Grunde liegt.

Die lichten, reichhaltig strukturierten Waldgesellschaften mit verschiedenen Altersstadien, Altholz, Totholz und Höhlenbäumen sind Lebensraum für zahlreiche vom Aussterben bedrohte Vogelarten wie z.B. Pirol, Wespenbussard und Baumfalke.

Wer den Diersfordter Wald erkunden möchte, parkt am besten auf dem Besucherparkplatz an der Kreuzung L480 / B8. Von dort führt ein ca. 4 km langer, auch für Kinderwagen geeigneter, Rundweg durch Eichenwälder und Wildgatter. Mit etwas Glück können auch Hirsche und Wildschweine beobachtet werden.

 

Weitere Informationen zu dem Gebiet Diersfordter Wald / Schnepfenberg finden Sie im Natura 2000-Dokument und in der Beschreibung zum Naturschutzgebiet Diersfordter Wald

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